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Zvolen
 
 

Sehenwürdigkeiten

Verlassene Burg ("Pustý hrad")

ObrázokHistorische Dominante der mittelslowakischen Region ist die Burg Alt-Zvolen, die seit dem 19. Jahrhundert "Verlassene Burg" genannt wird. Der älteste Teil des Burgkomplexes wird von einem romanischen Wohnturm gebildet, der sich in einer Höhe von 571 m ü. M. befindet. Die Verlassene Burg war im Zeitraum von 1172 - 1196 wichtiges Verwaltungszentrum des königlichen Komitats, eines Gebiets, das von seinem Ausmaß her nahezu die gesamte heutige Mittelslowakei ausmachte. In den Jahren 1241 – 1255 wurde eine gewaltige Befestigungsanlage, ein sog. Refugium, errichtet. Von diesem Zeitpunkt an kam es an der Burg mit einem Flächenausmaß von 7,6 ha zu keiner Erweiterung mehr - sämtliche weiteren Bauten wurden innerhalb der Umfangswände der Befestigung errichtet.
Die Verlassene Burg büßte ihre Bedeutung in der Mitte des 15. Jahrhunderts ein. Ihre Türme, Paläste und Bollwerke dienten lediglich noch der Unterbringung eines großen Truppenteils des Heeres von Ján Jiskra von Brandýs. Bei der Eroberung der Burg durch Jan Huòady wurden die Burgobjekte von einem Feuer vernichtet, und es blieben nur noch Ruinen stehen.
Die ersten systematischen Ausgrabungsarbeiten auf dem Gelände der Verlassenen Burg begannen im Jahre 1886. Seit 1992 werden die archäologischen Untersuchungen programmgemäß aus dem Budget der Stadt Zvolen finanziert.
Die nach und nach enthüllten und konservierten Burgruinen im städtischen Waldpark sind ein beliebter Ort für Erholungssuchende und Wissbegierige.

 

Das Zvolener Schloss

ObrázokDieses gotische Schloss mit seiner aus der Renaissance stammenden Befestigungsanlage befindet sich auf einer sanften Anhöhe auf der Südseite des städtischen Marktplatzes. Ludwig I. (der Große) von Anjou ließ es im letzten Drittel des 14 Jahrhunderts als Jagdsitz im Stile der italienischen Stadtkastelle errichten.
Das Schloss hatte mehrere Besitzer. Hierher zog sich König Matthias Korvinus mit seiner Ehefrau Beatrix gern zurück, es war Sitz von Ján Jiskra von Brandýs und gehörte auch zum Besitztum von Ján Thurzo.
Im Erdgeschoss dringt in die kostbarsten Räumlichkeiten mit steinernem Rippengewölbe Licht durch schmale Ritzenfenster ein. Im Ostflügel befindet sich eine ursprünglich gotische zweistöckige Kapelle mit wunderschönen Portalen. Im Rahmen des ersten am Schloss vorgenommenen größeren Umbaus im Zeitraum von 1491 – 1510 wurde die steinerne Außenbefestigung errichtet. Das Jahr 1548 ist als Jahr verzeichnet, in dem der Renaissance-Umbau des Schlosses erfolgte. Es wurde um ein Geschoss aufgestockt, man baute in den Ecken Erkertürme an und das Stockwerk wurde mit Schießscharten versehen sowie mit einer Attika abgeschlossen.
Den zweiten markanten Umbau im Stile des Barocks erfuhr das Schloss in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, in dem im Königssaal eine Kassettendecke mit den Porträts von 78 römischen Kaisern entstand. Königsbesitz war das Schloss bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts.
Heute ist das Zvolener Schloss nationales Kulturdenkmal und Sitz der Slowakischen Nationalgalerie.

 

St.-Elisabeth-Kirche

ObrázokDie Kirche ist die historische Dominante des Platzes des Slowakischen Nationalaufstands ("Námestie SNP"). Ihre Sakristei ist das älteste am Platz befindliche Bauwerk und stammt vom Ende des 13. Jahrhunderts Im Rahmen der zweiten Rekonstruktionsetappe des Platzes hat man vor einiger Zeit auf dem Gelände, auf dem die Kirche steht, mit Ausgrabungsarbeiten begonnen und die Funde weisen auf die Existenz einer christlichen Grabstätte hin.
 

Evangelische Dreiheiligenkirche

Obrázok– Obgleich die Stadt Zvolen schon immer stark protestantisch geprägt war, war es den evangelischen Glaubensanhängern anfangs nicht vergönnt, sich ihre Kirche zu errichten. Im Jahre 1783 beschlossen sie, das Bossaniover Haus ("Bossaniovský dom") auf dem Hauptplatz zu kaufen, das zwei Jahre später in eine bescheidene Gottesstätte umgebaut wurde. Nach den geltenden Gesetzen durfte der Eingang zum evangelischen Betsaal und zu den Kirchen nur vom Hof aus sein, so dass der Altar ursprünglich auf der östlichen Straßenseite errichtet wurde. Bis zum Jahre 1856 hatten die Protestanten weder ihren Turm noch ihre Glocken. In den fünfziger Jahren des 19. Jahrhunderts erhielten die Bestrebungen nach dem Bau eines Turms neuen Auftrieb. Nach lange währenden Schwierigkeiten und immer neuerlichem Aufschub wurde den evangelischen Glaubensanhängern letztendlich gestattet, ihren Turm zu errichten. Unterhalb einer der Säulen ist in den Fundamenten ein diesbezügliches Denkblatt eingemauert. In den Jahren 1922-1923 ist die evangelische Kirche unter dem Einfluss des neugotischen Stils zum letzten Mal umgebaut worden, was bedeutet, dass sie sich in dieser Gestalt auch heute präsentiert.
 

Gebäude "Finkova kúria" und Museum für Forstwesen und Holzbau

ObrázokIm nördlichen Teil des Platzes des Slowakischen Nationalaufstands ("Námestie SNP") befindet sich das Gebäude "Finkova kúria". Dieser ursprünglich im Renaissance-Stil errichtete Herrensitz wurde nach und nach in einen Barockbau umgewandelt. Ein interessantes Bauwerk im Zentrum der Stadt ist auch das ehemalige Stadthaus, dessen Gewölbe im Renaissance-Stil ausgeführt wurden und das über einen barocken Kamin verfügt. Heute hat hier das Museum für Forstwesen und Holzbau mit Expositionen historischer Möbelstücke, Uhren, Glas, Porzellan und Volkstrachten seinen Sitz. Im Stadtzentrum finden sich auch mehrere werterhaltene Bürgerhäuser aus der Renaissance-Zeit.
 

Zolná

In dieser in der zweiten Hälfte des 13 Jahrhunderts gegründeten Ortschaft ist die ursprünglich frühgotische, in den nachfolgenden Jahrhunderten baulich umgestaltete St.-Matthäus-Apostel-Kirche erhalten geblieben. Das Kirchenschiff und der Chorraum sind mit aus dem 14. Jahrhundert stammenden gotischen Wandmalereien geschmückt. Dank der erhalten gebliebenen mittelalterlichen Wandmalereien gehört die Kirche in Zolná mit zu den wertvollen slowakischen Kulturdenkmälern.
 

Oèová

Die erstmalige Erwähnung dieser Gemeinde geht auf das Jahr 1263 zurück. Hier leben Folklore, die traditionelle Volksarchitektur sowie das Herstellen von typisch slowakischen Schalmeien und das Anfertigen von Stickereien teilweise fort. In der aus dem 14. Jahrhundert stammenden Kirche finden sich kostbare Fresken sowie ein Altar von Meister Pavol aus Levoèa. In der Ortschaft Oèová wurde der bedeutende slowakische Polyhistor Matej Bell (1684-1749) geboren. Abenteuersuchende können vom Flugplatz des Fliegerklubs Oèová aus Rundflüge in die nähere und entferntere Umgebung unternehmen.
 

Víg¾aš

Die Dominante dieser Ortschaft sind die Ruinen eines Schlosses, das im letzten Jahrzehnt des 14. Jahrhunderts nach dem Vorbild des unweit gelegenen Schlosses von Zvolen gebaut wurde. Die ursprüngliche Grundrissanlage - drei Wohnflügel, die um einen rechteckigen Schlosshof angeordnet waren - änderte sich im16. Jahrhundert durch den Anbau einer Befestigungsanlage mit vier Eckbollwerken. Das Schloss wurde zuletzt in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen genutzt.
 

datum: 17.10.2017

Namenstag hat: Hedviga

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17.10.2017
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